Solar Schaumburg, Solaranlagen Porta Westfalica, Photovoltaik Schaumburg Solar - Dachdeckermeister Dieter Ahrens, Bückeburg

Photovoltaik von A-Z

A

Abschreibung

Die Anschaffungskosten für eine in Deutschland installierte netzgekoppelte PV-Anlage können in der Regel als Ausgaben beim Finanzamt geltend gemacht werden.
Es bieten sich die Möglichkeiten linearer oder degressiver Abschreibung.

AC

Abkürzung für "Alternating Current" (Wechselstrom)

Antireflexionsschicht

Eine durchsichtige Schicht auf der Oberfläche von Solarzellen zur Verringerung von Reflexionsverlusten. Durch die Antireflexionsschicht dringt mehr Licht in die Zelle ein, da die Siliziumoberfläche sonst 30% des Sonnenlichts wieder reflektieren würde. Die Antireflexionsschicht gibt der Solarzelle ihre Farbe.

Aufdachmontage

Bei der Aufdachmontage werden die Solarmodule mit Hilfe von speziellen Montagesystemen parallel zur Dacheindeckung installiert. Das Dach behält somit seine bestehende Schutzfunktion.

Ausrichtung

Zur optimalen Ausrichtung sollten die Modulflächen eine PV-Anlage nach Süden ausgerichtet und um 38° (je nach Standort) geneigt sein (Dachneigung). Bei Abweichungen von der Südausrichtung nach Westen oder Osten reduziert sich die Energieausbeute.

Azimutwinkel

Gibt die Abweichung der PV-Module von der Südausrichtung nach Osten bzw. Westen an. Bei einer exakten Südausrichtung beträgt der Azimutwinkel 0°, bei einer exakten Westausrichtung +90° und bei einer Ausrichtung genau nach Osten -90°.

B

Baugenehmigung

Für die Montage einer PV-Anlage auf dem Dach ist allgemeinen keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Handelt es sich um eine Integration in ein denkmalgeschütztes Gebäude, muss jedoch eine Genehmigung beim Amt für Denkmalschutz eingeholt werden. Freilandaufstellungen gelten als selbstständige Bauwerke, die baugenehmigungspflichtig sind.

Blitzschutz

Eine PV-Anlage erhöht in der Regel nicht das Risiko eines Blitzeinschlags. Aus Sicherheitsgründen und um Schädigungen vorzubeugen, werden PV-Anlagen jedoch von uns grundsätzlich geerdet.

BP

Einer der größten Hersteller von Solarmodulen. Mehr Information unter www.deutschebp.de Bypassdiode Halbleiterbauteil, antiparallel zur Solarzelle geschaltet. Sie sorgt bei Teilverschattung von Solarmodulen, das der Strom an der betroffenen Stelle vorbeigeführt wird.

C

CO2 (Kohlenstoffdioxid)

entsteht bei der Verbrennung fossiler Energien und pflanzlicher Biomasse und ist als Treibhaugas für die Erwärmung der Erdatmosphäre mitverantwortlich.

CO2 Reduktion

Bei der Stromerzeugung mittels Photovoltaik wird kein CO2 freigesetzt. Der Energieaufwand, der zur Herstellung eines PV-Moduls aufgewendet wird, ist bereits
nach wenigen Jahren ausgeglichen - mit sinkender Tendenz aufgrund des rasanten Entwicklungsfortschritts. Das heißt eine PV-Anlage produziert während ihrer Lebensdauer deutlich mehr Energie, als für ihre Herstellung verbraucht wurde. Dadurch leisten PV-Anlagen einen Beitrag zur Verringerung des CO2 -Ausstoßes. 1 kWp installierte PV-Leistung erspart der Umwelt ca. 300kg CO2 -Ausstoß pro Jahr.

CIS-Zellen

CIS-Zellen sind Dünnschichtzellen und werden z.B. von der Firma Würth hergestellt.
Infos unter www.wuerth-solergy.de

D

Dachintegration

=> siehe Indach-Montage

Dachneigung

Als Dachneigung wird der Winkel eines Daches zur Horizontalen bezeichnet. Günstige Dachneigungen sind von 20° bis 50°, doch auch andere Dachneigungen sind durch entsprechende Unterkonstruktionen möglich. Sprechen Sie uns an.

Denkmalschutz

In besonderen Fällen ist eine Genehmigung des Denkmalschutzes einzuholen. Hierbei unterstützen wir Ihnen gern. Sprechen Sie uns an.

DC

Abkürzung für "Dirct Current", englischer Begriff für Gleichstrom.

Dünnschichtsolarzelle

Sie ist ca. das hundertfache dünner als eine mono- bzw. polykristalline Solarzelle. Dünnschichtzellen sind photoaktive Halbleiter, die auf einem Trägermaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht werden und dort eine dünne Schicht bilden. Sie haben einen geringeren Wirkungsgrad gegenüber kristallinen Siliziumzellen, sind durch die Materialeinsparung aber günstiger in der Herstellung und weniger anfällig bei der Verschattung. Dünnschichtzellen besteht meist aus amorphen Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

E

EEG

( ErneuerbareEnergieGesetz) Das ErneuerbareEnergieGesetz trat erstmals am 01.04.2000 in Kraft und regelt die Abnahme und die Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenen Strom durch Versorgungsunternehmen (EVU), die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber).

Einspeisevergütung

Das vom Deutschen Bundestag am 27.11.2003 verabschiedete Photovoltaik-Vorschaltgesetz zum EEG trat bereits am 1.1.2004 in Kraft.

Die Solarstromvergütung ist geregelt wie folgt:
  • Die Grundvergütung für freistehende Anlagen beträgt 45,7 Cent/kWh.
  • Solarstrom aus Anlagen auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden wird bis zu einer Anlagengröße von 30 kW mit 57,4 Cent pro Kilowattstunde vergütet.
  • Anlagen zwischen 30 kW und 100 kW erhalten für den Teil der Anlage, der über den 30 kW liegt, je Kilowattstunde 54,6 Cent.
  • Anlagen über 100 kW erhalten für den Teil der Anlage, der über den 100 kW liegt, je Kilowattstunde 54 Cent.
  • Beispiel: bei einer 150 kW-Anlage wird 20% des Stroms mit 57,4 Cent je kWh; 46,7% mit 54,6 Cent je kWh und 33,3% mit 54 Cent je kWh vergütet; die Vergütung beträgt somit: 54,96 Cent)
  • Für Fassadenanlagen gibt es einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 5 Cent.
  • Weggefallen ist der so genannte "1000 MW-Deckel", der den Ausbau der Photovoltaik auf maximal 1.000 Megawatt beschränkte.
  • Die Senkung der Mindestvergütung für neue Anlagen (Degression) von 5% pro Jahr wird beibehalten.
  • Die Mindestvergütungen sind vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Dauer von 20 Kalenderjahren zu zahlen.

Vergütungssätze pro Kilowattstunde in Cent - EEG Novelle

Solarstrom
Anlage =<30 kW =< 100 kW > 100 kW zum Vergleich
bis 31.07.04:
Dach 57,4 ct 54,6 ct 54,0 ct 45,7 ct
Fassade 62,4 ct 59,6 ct 59,0 ct 45,7 ct
Freilandanlagen   45,7 ct   45,7 ct

Degression: 5 % jährlich ab 2005, bei Freiflächenanlagen: 6,5 % ab 2006

Jahr 2004 2005 2006 2007 2008
Gebäudeanlagen 57,4 ct 54,53 ct 51,80 ct 49,21 ct 46,75 ct
ab 30 kW 54,6 ct 51,87 ct 49,28 ct 46,82 ct 44,48 ct
ab 100 kW 54,0 ct 51,30 ct 48,74 ct 46,30 ct 43,99 ct
Fassadenbonus 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct 5,00 ct
Freilandanlagen 45,7 ct 43,42 ct 40,60 ct 37,96 ct 35,49 ct

Einspeisezähler

Zu einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage gehört ein Einspeisezähler, der die produzierte und in das öffentliche Stromnetz eingespeiste Menge Solarstrom (in kWh) erfasst. Er dient dem Nachweis und der Abrechnung mit dem Netzbetreiber.

Einstein

Albert Einstein (1879-1955) erhielt 1921 den Nobelpreis nicht - wie oft vermutet - für die Relativitätstheorie, sondern für seine Deutung des photoelektrischen Effekts. 1905 veröffentliche der damals 26-jährige Einstein in kurzer Zeit fünf bahnbrechende Aufsätze, darunter auch einen über den Photoeffekt. Beim Photoeffekt treten Elektronen aus einem Metall heraus. Einstein stellte sich vor, dass sich Licht aus kleinen Energiepaketen zusammensetzt. Diese Energiepakete werden seit 1992 Photonen genannt. Seine Erklärung dieses Effektes hat wesentlich zur Entwicklung der Quantentheorie beigetragen und ist heute und den Begriff Photovoltaik bekannt.

Energetische Amortisation

Bezeichnet die Zeitspanne, die eine Photovoltaikanlage benötigt, um so viel Energie zu erzeugen, wie für ihre Herstellung benötigt wurde. PV-Anlagen auf der Basis von kristallinen Silizium haben eine energetische Amortisationszeit von ca. zwei bis sechs Jahren. Ein Kraftwerk das mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, amortisiert sich dagegen energetisch nie, da ihm kontinuierlich Energie zugeführt werden muss.

ENS

Teil einer "Selbsttätigen Freischaltstelle für Eigenerzeugungsanlagen". Eine aus Sicherheitsgründen vorgeschriebenen Vorrichtung, die ein weiteres Einspeisen von Solarenergie in ein externes Netz verhindert, wenn das öffentliche Versorgungsnetz ausfällt.

Erneuerbare Energien

sind diejenigen Energiequellen, die nach menschlichem Zeitmaßstab unendlich zur Verfügung stehen. Zu den erneuerbaren Energie zählen: Sonnenenergie, Windenergie, Erdwärme, Gezeitenkraft und Biomasse.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das erste deutsche Gesetz zur Regelung der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Stromnetz trat bereits 1990 in Kraft. Hieraus entwickelte sich das Erneuerbare-Energien-Gesetz vom 1. April 2000, das am 1.August 2004 in einer novellierten Fassung in Kraft trat. Das Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnenem Strom durch die Netzbetreiber und damit auch Strom aus PV-Anlagen. Die Netzbetreiber müssen den jeweils gültigen Vergütungssatz vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme an für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres an den PV-Anlagenbetreiber entrichten.

EVU

Unter einem Energieversorgungsunternehmen (EVU) versteht man meist ein Unternehmen, welches entweder elektrische Energie erzeugt und über das öffentliche Stromnetz verteilt

F

Fassadenintegration

Die Fassadenintegration bietet sich vor allem bei großflächigen Büro- und Industriegebäuden sowie Mehrfamilienhäusern an. Siehe hierzu unsere Referenzen.

Finanzamt

=> siehe Abschreibung und Steuern

Flachdachmontage

Die auf einem Flachdach installierten PV-Module müssen zur optimalen Energieausbeute mit Hilfe einer Unterkonstruktion in eine Dachneigung von etwa 38° gebracht werden. Durch die Aufständerung kann weniger Leistung installiert werden als bei einem gleich großen Schrägdach, da Verschattungsabstände eingehalten werden müssen.

Flasherdaten

Die Nennleistung der PV-Module ( in Watt peak) bezeichnet die typisch erreichte Leistung unter Standarttestbedingungen. Jedes Modul wird nach der Herstellung "geblitzt". Dabei werden Strom, Spannung und Leistung gemessen. Die erhobenen Daten nennt man Flasherdaten. Sie helfen, eine PV-Anlage optimal auszulegen. Flasherdaten werden vom Hersteller auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt. Von uns bekommen Sie mit der Schlussrechnung die Seriennummer der Module mit den Flasherdaten übergeben.

Förderprogramme

Förderprogramme diene der verbesserten Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energien. Hierzu stellen verschiedene

Fossile Brennstoffe

Zu den fossilen Brennstoffen gehören z.B. Erdöl, Erdgas, Braunkohle und Steinkohle. Sie sind durch Veränderungen des Erdinnern und der Erdoberfläche über lange Zeiträume entstanden. Fossile Brennstoffe sind endlich und jetzt schon knapp.

Fotovoltaik

siehe Photovoltaik

Freilandaufstellung

Als Freilandaufstellung bezeichnet man eine PV-Anlage, die auf einer Freifläche, wie z.B. einem Feld, aufgestellt ist. Freilandanlagen gibt es als starr aufgeständerte und als nachgeführte Variante. Sie bedürfen einer Baugenehmigung.

G

Garantie

Hier unterscheiden wir in drei Bereiche: 1. Auf die geleisteten Arbeiten erhalten Sie von uns 5 Jahre Gewährleistung. 2. Je nach Hersteller erhalten Sie auf Wechselrichter 2-5 Jahre Garantie, auf die Solarmodule 2-5 Jahre Produktgarantie. 3. Die Leistungsgarantie gilt ausschließlich für Leistungsverluste (Degradation) der Zellen und nicht für sonstige Mängel an den Modulen. Zum Beispiel wenn nach 20 Jahren die Module nicht mindestens 80% der Nennleistung haben tritt die Garantie des jeweiligen Herstellers ein. Im Downloadbereich können Sie die Garantieurkunden von Sharp und Kyocera bekommen.

Generator

Als Generator oder Solargenerator bezeichnet man die Gesamtheit der zusammengeschalteten PV-Module.

Generatoranschlusskasten

Anschlusskasten, in dem die Kabel des Solargenerators zusammengefasst

Gleichstrom

Im Gegensatz zum Wechselstrom (AC), der bei 50Hz 50-mal in der Sekunde die Polarität wechselt, bleibt bei Gleichstrom (DC) die Polarität unverändert. Ein PV-Modul liefert ebenso wie eine Batterie Gleichstrom. Mit Hilfe eines Wechselrichters kann Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden, um mit dem öffentlichen Stromnetz von 230V und 50Hz Wechselstrom kompatibel zu sein.

Globalstrahlung

Die Summe von direkter und diffuser Sonnenstrahlung, die auf die Erdoberfläche trifft. Die Bezugsfläche ist üblicherweise die Horizontale. Die mittlere jährliche Globalstrahlung beträgt in Norddeutschland ca. 950 kWh/qm, in Süddeutschland ca. 1085 kWh/qm.

H

Hot-Spot

Unter bestimmten Betriebsbedingungen kann sich eine verschattete Solarzelle so stark erwärmen. Das das Zellmaterial beschädigt wird. Es bildet sich ein so genannter Hot Spot ( Heißer Punkt). Dazu kommt es, wenn durch die unbeleuchtete Solarzelle ein relativ hoher Rückwärtsstrom fließt.

I

Indach-Montage

Bei der Indach.Montage werden die PV-Module in die Dachhaut integriert. Dazu wird die bestehende Dacheindeckung entfernt oder bei Neubauten die vorgesehene Modulfläche ausgespart. Indach-Montagen gelten als optisch besonders attraktiv, stellen aber auch höher Ansprüche an die handwerkliche Ausführung, besonders bezüglich der Dichtigkeit des Daches und der Hinterlüftung der Module und sollte daher unbedingt von einem Dachdecker installiert werden.

Inselanlage

Ein Inselsystem ist eine autark arbeitende PV-Anlage. Sie findet überall dort Anwendung, wo kein Anschluss an ein öffentliches Netz vorhanden ist.

J

K

Kernenergie

Produziert fast CO2 freie Energie (Atomenergie), ist aber zu Recht nur eine zeitlich begrenzte nutzbare Kraftwerke. Zu groß sind die Risiken durch Reaktorunfälle, Missbrauch von Uran, keine Entsorgungsmöglichkeiten der radioaktiven Abfälle.

KfW

Die Bank des deutschen Bundes und der Länder gewährt zinsgünstige Kredite für den Kauf und Betrieb von PV-Anlagen und solarthermischen Anlage, Mehr Informationen unter www.kfw.de

kWp

( Einheit für Energie, 1kWp = 1000 Wh) Die Größe einer Photovoltaikanlage wird nach der Leistung des Solargenerators in kWpeak (kwp) angegeben. Dieser Wert beschreibt die optimale Leistung unser Standart-Test-Bedingungen.

Kyocera

Hersteller von Solarmodulen und Wechselrichter. Weitere Informationen unter www.kyocerasolar.de

L

Leistung

Unter Leistung versteht man die pro Zeiteinheit umgesetzte Energie

Leistungsgarantie

Die Leistungsgarantie stellt eine erweiterte Garantie des Herstellers aus die Leistungsfähigkeit seine PV-Module dar. Siehe auch Garantie.

M

Maximum Power Point "MPP"

Betriebspunkt des PV-Generators, in dem dieser unter den jeweiligen Bedingungen, die höchstmögliche Leistung abgibt. Die Lage des MPP verändert sich ständig.

Monokristalline Solarzelle

=> siehe Solarzelle, monokristallin

Multikristalline Solarzelle

=> siehe Solarzelle, polykristallin

N

Nachführung

Mit Hilfe einer Nachführanlage wird die Modulfläche einer PV-Anlage im Tagesverlauf gedreht und folgt so dem Stand der Sonne. Die Energieausbeute kann damit um etwa 30% erhöht werden. Die Nachführung kann einachsig als auch zweiachsig erfolgen.

Nennleistung

Die Nennleistung eine Solarzelle, eines Solarmoduls oder eines Solargenerators entspricht der maximal möglichen Leistungsabgabe unter Standarttestbedingungen.

Netzbetreiber

Der Netzbetreiber ist das Unternehmen, dem das öffentliche Stromnetz vor Ort gehört. Das können die örtlichen Stadtwerke oder ein überregionales Energie- versorgungsunternehmen sein. Im Landkreis Schaumburg ist dies E.On Westfalen Weser AG, im Bereich Rinteln die Stadtwerke Rinteln.

Netzeinspeisung.

Der erzeugte Gleichstrom einer Photovoltaikanlage mit einem Netzanschluss wird über einen Wechselrichter in ein netzkonformen Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Netz eingespeist.

Netzgekoppelte Anlage

PV-Anlage, die mit dem Versorgungsnetz eines externen Energieversorgers (Netzbetreiber) gekoppelt ist.

O

OC

"Open Circut" Leerlauf , Leerlaufspannung = Uoc

P

Peakleistung

siehe Nennleistung

Performance-Ratio

Als Maß für die Anlagengüte wird eine standortunabhängige Kennzahl, die Performance-Ratio, verwendet. Sie kennzeichnet die Ausnutzung der betrachteten PV-Anlage im Vergleich zu einer theoretisch verlustfrei arbeitenden PV-Anlage.

Photovoltaik

Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus Photon (griechisch für Licht) und dem Namen des Physikers Alessandro Volta (Volt) zusammen. Durch Auftreffen von Lichtenergie (Photonen) in das Kristallgitter eines dotierten Halbleiters (meistens Silizium) werden Ladungsträger freigesetzt, die zur Energiegewinnung genutzt werden können.

Polykristalline Solarzelle

=> siehe Solarzelle, polykristallin

Primärenergie

Primärenergie ist die ursprünglich angebotene Energie in Form von Erdöl, Kohle, Erdgas oder Strahlung der Sonne.

PV

Abkürzung für "Photovoltaik", Bezeichnung für die Umsetzung von Lichtenergie in elektrische Energie.

PV-Anlage

Bezeichnung für die Gesamtheit der Komponenten, die zur Gewinnung und Verwertung der Solarenergie nötig sind.

PV-Generator

Technische Einrichtung zum Umwandeln von Lichtenergie in elektrische Energie, üblicherweise Solarmodule.

PV-Modul

siehe Solarmodul

Pyrandometer

Ein Pyrandometer ist ein Messgerät zur Ermittlung der eintreffenden globalen Sonnenstrahlung ( siehe Globalstrahlung)

Q

R

S

Schottsolar

gehört zu den weltweit größten Photovoltaik-Unternehmen. In Deutschland und Europa Marktführer und international unter den TOP 5.

Sekundärenergie

Umgewandelte oder weiterverarbeitete Primärenergie, z.B. Heizöl oder Benzin, das durch die Raffinierung von Erdöl gewonnen wird.

Sharp

Als Solarsolarspezialist der weltweit führende Hersteller von Solarzellen. Mehr Informationen unter www.sharp.de ( Solar)

Silizium

Ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde. Es wird durch chemische Behandlung aus Quarzsand gewonnen, gereinigt und in der Halbleiterindustrie sowie zur Herstellung von mono-, polykristallinen und amorphen Solarzellen verwendet.

SMA

Deutscher Hersteller und Marktführer für Wechselrichter. Mehr Informationen unter www.sma.de

Simulationsprogramm

Photovoltaikanlagen werden heute häufig mit Hilfe von Simulationsprogrammen ausgelegt. Diese Computerprogramme geben Auskunft über die Größe der Anlage, den einzelnen Komponenten, zu erreichende Erträge und die Wirtschaftlichkeit.

Solar

Lateinisch "die Sonne betreffend"

Solargenerator

=> siehe Generator

Solarmax

Name für Wechselrichterserie des Herstellers Sputnick aus der Schweiz. Mehr Informationen unter www.solarmax.de

Solarmodul

Ein Solarmodul oder Solargenerator wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrische Leistung um. Als wichtigste Bestandteile enthält es mehrere Solarzellen.

Solarstrom

In Solarzellen direkt erzeugter Gleichstrom

Solarthermie

Das Wort setzt sich zusammen aus „Solar“ = Sonne und "Thermie" = Wärme. Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung von Sonnenstrahlung in direkt nutzbare Wärme. Mit Hilfe von Sonnenkollektoren wird z.B. Wasser erhitzt. Solarthermische Anlagen in einem Wohngebäude erwärme das Brauchwasser für die Dusche, Abwaschwasser. Auch Geschirrspüler können bei Beachtung der Betriebsanleitung mit dem Warmwasser der Solaranlage gespeist werden. So wird Strom eingespart, der sonst zur Erwärmung des Wassers benötigt wird.

Solarzelle

Die Solarzelle ist de kleinste Einheit zur Stromerzeugung in einem Photovoltaikmodul. Solarzellen bestehen aus verschiedenen Halbleitermaterialien. Halbleiter sind Stoffe, die unter Zufuhr von Licht oder Wärme elektrisch leitfähig werden, während sie bei tiefen Temperaturen isolierend wirken. Eine Solarzelle besteht aus zwei Schichten: einer negativ und einer positiv dotierten Lage. Fällt Licht auf die Zelle, entsteht Spannung zwischen den beiden Schichten. Schließt man einen Verbraucher an fließt Gleichstrom. Es gibt amorphe, mikro-amorphe, monokristalline und polykristalline Solarzellen.

Solarzelle, amorph

Amorph = griechisch für gestaltlos. Die Atome sind in amorphen Silizium unregelmäßig angeordnet. Das amorphe Silizium hat ein sehr großes Lichtabsorptions-vermögen, weshalb amorphe Solarzellen sehr dünn sein können. Ihr Wirkungsgrad liegt bei ca. 5-7%.

Solarzelle, Monokristallin

Die Ausgangsbasis bildet ein aus einer Siliziumschmelze gezogener zylinderförmiger Einkristall, der eine regelmäßige Anordnung der Atome aufweist. Von dem Einkristall werden Siliziumscheiben heruntergesägt und zu monokristallinen Solarzellen weiterverarbeitet. Diese Herstellung ist etwas energieintensiver und aufwändiger als bei polykristallinen Solarzellen, dafür haben die monokristallinen Solarzellen mit 14-18% einen etwas höheren Wirkungsgrad.

Solarzelle, Polykristallin / multikristallin

Die bläulich schimmernden polykristallinen Solarzellen werden ähnlich wie monokristalline Solarzellen als Scheiben von einem Siliziumblock gewonnen. Dieser ist allerdings kein Einkristall, sondern besteht aus mehreren Kristallen mit sichtbaren Korngrenzen, welche den Transport von elektrischen Strom erschweren. Deshalb ist der Wirkungsgrad mit 12-16% etwas geringer als bei den monokristallinen Solarzellen. Das Herstellungsverfahren ist jedoch kostengünstiger und weniger energieintensiv.

Sonnenenergie

Seit mehreren Milliarden Jahren ist die Sonne aktiv. Sie ist das größte und unerschöpflichste Kraftwerk, das es gibt. Ohne die sonne ist kein Leben auf der Erde möglich. Sie erzeugt die Energie für unser ganzes Sonnensystem. Die Menge solarer Energie, die auf der Erde ankommt, übersteigt den täglichen, weltweiten Verbrauch um das 10.000 bis 15.000fache. Durch Photovoltaikanlagen kann Sonnenenergie in sauberen, direkt nutzbaren elektrischen Strom umgewandelt werden. Thermische Solaranlagen wandeln die Sonneneinstrahlung direkt in Wärme um.

STC "Standart Test Bedingungen"

Genormte Bedingungen für die Ermittlung der Nennleistung eines PV-Moduls im Labor. Hierzu gehören: Bestrahlungsstärke von 1000W/qm bei senkrechten Lichteinfall, Zelltemperatur von 25°C, Strahlungsspektrum entsprechend AM (Air Mass) 1,5. steht die Sonne am Äquator im Zenit, dann bebträgt das Strahlungsspektrum AM 1,0. Für Europa wird ein AM von 1,5 als Jahresmittelwert zugrunde gelegt.

Steuern

Die privaten Betreiber von PV-Anlagen sind in Deutschland im umsatzsteuerlichen Sinn als Unternehmer anzusehen, wenn sie den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen, müssen aber kein Gewerbe anmelden ( erst ab einem Gewinn von derzeit 24.500€/Jahr). Der Anlagenbetreiber bekommt die gezahlte Umsatzsteuer für die PV-Anlage und alle damit verbundenen weiteren Rechnungen als Vorsteuer vom Finanzamt zurück. Beim Verkauf des Stroms an den Netzbetreiber wird die Umsatzsteuer auf den Verkaufspreis aufgeschlagen und anschließend an das Finanzamt abgeführt. Die Einkünfte aus dem Betreib einer PV-Anlage sind einkommensteuerpflichtig. Genaue Informationen zum Thema Stuern und Photovoltaik erhalten Sie von Ihrem Steuerberater. Strang Mehrer hintereinander geschaltete PV-Module bilden einen Strang ( engl. String), der einzeln oder mit anderen Strängen zusammen an den Wechselrichter angeschlossen wird.

T

Temperaturkoeffizient

Spannung und Strom und somit auch die Leistung eines PV-Moduls sind abhängig von der Temperatur der Solarzelle. Der Temperaturkoeffizient gibt an, um wie viel sich der Wirkungsgrad einer Solarzelle pro Grad Celsius verringert, wenn die Temperatur steigt.

U

V

Vergütung

=> siehe Einspeisevergütung

Verschattung

Der Schatten, den Bäume, Gebäude oder andere Gegenstände auf das dach werfen, ist der Feind einer jeden PV-Anlage. Denn die Solarmodule sind in Reihe geschaltet und jede im Schattenliegende Solarzelle stört den reibungslosen Energiefluss und verringert somit den Stromertrag.

Versicherung

Bis zu einer bestimmten Größe ist es günstiger die PV-Anlage in die bestehende Gebäudeversicherung und die Haftpflichtversicherung aufzunehmen. Es gibt aber auch spezielle Solarversicherungen, die auch z.B. einen Ertragsausfall bei einem Schaden mitversichern.

VDE

Verband der Elektrotechnik Technische Grundlage des elektrischen Anschlusses

W

Wafer

Das Ausgangsmaterial für mono- und polykristalline Solarzellen sind 0,2 bis 0,33mm dünne Siliziumscheiben, die von Halbleiterblöcken gesägt werden. Diese Scheiben werden Wafer genannt.

Wartung

Photovoltaikanlagen sind wartungsarm. Anlagenbesitzer sollten in der Regel einen Wartungsvertrag mit uns abschließen. Wir überprüfen u.a. den Wechselrichter, den Generatoranschlusskasten, die Schutzschalter, die Kabel und auch erstellen wir ein Messprotokoll der verschalteten Module.

Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den vom Solargenerator produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Eine entscheidende Aufgabe des Wechselrichters ist die Netzüberwachung, die für das sekundenschnelle Abschalten der PV-Anlage sorgt, sobald das öffentliche Netz ausfällt oder für Wartungsarbeiten abgeschaltet wird. In einer netzgekoppelten PV-Anlage spricht man auch vom Netzwechselrichter, in einem Inselsystem vom Inselwechselrichter. Mittlerweile gibt es auch Wechselrichter die bei Stromausfall die Stromversorgung im Haus als Inselsystem aufrechterhalten. Siehe www.sma.de oder www.solarmax.de

Wechselrichter, Modulintegrierte

Hier verfügt jedes Modul über einen eigenen Wechselrichter, so dass keinerlei Anpassungsverlust auftreten können. Der Wirkungsgrad von modulintegrierten Wechselrichtern beleibt allerdings hinter den String-Wechselrichters zurück.

Wechselrichter, Multi-String

Der Multi-String-Wechselrichter erlaubt den Anschluss und den MPP-Betrieb mehrerer Strings an einem Wechselrichter und bietet damit eine kompakte und preisgünstige Lösung. Multi-String-Wechselrichter werden mit Leistungsbereich von 3 bis 10 kW eingesetzt.

Wechselrichter, String

Eine PV-Anlage wird in Strings unterteilt und jeder String wird an einem String-Wechselrichter angeschlossen. Jeder String wird so im eigenen MPP betrieben.

Wechselstrom

Unter Wechselstrom (AC) versteht man elektrischen Strom, dessen Größe und Richtung sich nach einer konstanten Periodendauer wiederholt. Es ist der Strom aus der Steckdose.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis der nutzbaren zu den vorhanden Sonnenenergie. Der Zellenwirkungsgrad bezieht sich in der Photovoltaik auf die einzelne Solarzelle. Er gibt an, wie viel Prozent der auf die Zelle eingestrahlten Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Kristalline Siliziumsolarzellen wandeln z.B. 12-18% der Sonnenenergie in elektrische Energie um.

X

Y

Z

Zentralwechselrichter

Werden meist nur für PV-Anlage > 30 kW verbaut. Zentralwechselrichter bieten eine hohen Wirkungsgrad bei geringen spezifischen Kosten. Allerdings bei Ausfall des Zentralwechselrichters steht die gesamt Anlage still.

Ahrens Dachtechnik

Telefon: 05722 - 8 92 92 - 0
Fax: 05722 - 8 92 92 - 29

Ahrens Solartechnik

Telefon: 05722 - 8 92 92 - 20
Fax: 05722 - 8 92 92 - 39


E-Mail: info@dachdecker-ahrens.de Kreuzbreite 55 31675 Bückeburg

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